Sonntag, 2. September 2018

Schottland: 14 Tage - 14 Fotos



Oban, Hafen
Inveraray Castle
bei Oban, Blick auf den Loch Creran




Blick von Kilchurn Castle auf den Loch Awe

Fort William

Insel Kerrera, vor Oban

Doune Castle
Lake of Menteith

Falkirk, Schiffshebewerk "Falkirk Wheel"
Falkirk, Park "The Helix"

Inchmahome Priory im Lake of Menteith

Stirling Castle

Dampfschiff Sir Walter Scott im Loch Katrine
Balloch, Loch Lomond, Raddampfer "Maid of the Loch"

Freitag, 25. Mai 2018

Glückliche Reise!

Als bekennender Fan von Kopfbahnhöfen und Vater eines kleinen Eisenbahnfans habe ich bei meinem letzten Valencia-Aufenthalt dem (ehemaligen) Hauptbahnhof einen Besuch abgestattet. Es handelt sich um einen meines Erachtens sehr schönen Bahnhof, der 1917 fertiggestellt wurde. Leider ist der als Estació del Nord bekannte Bahnhof nur noch theoretisch der Hauptbahnhof der Stadt, da der spanische Schnellzug AVE (Tren de alta velocidad), der die großen spanischen Städte miteinander verbindet, auf der europäischen Spurweite fährt und daher von einem eigenen Bahnhof aus verkehrt. Die üblichen Gleise in Spanien und Portugal haben eine breitere Spurweite als im restlichen Festlandeuropa: 1668 mm gegenüber 1435 mm (mehr Infos hier). Der Schnellzugbahnhof trägt den griffigen Namen Valencia Joaquin Sorolla und sieht in etwa so aus wie das einst in Tübingen geplante Bahnbetriebswerk. So weit ich das beurteilen kann, fahren von der Estació del Nord heute nur noch Regionalzüge.


Besonders schön sind die in der Schalterhalle angebrachten guten Wünsche in verschiedenen Sprachen.

Zwei der holzverkleideten Ticketschalter waren trotz der zahlreich aufgestellten Fahrscheinautomaten geöffnet.

Überall fallen die speziellen Uhren auf. Im Nebenraum sind valencianische Szenen mit bemalten Kacheln gestaltet.


Ein Zug fährt ein. Neben den Gleisen: Häuser der selben Bauzeit.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Gschichten aus Valencia

Während sich Eltern in metereologisch benachteiligten Breiten um kreative Lösungen bemühen muss, wie man den Nachwuchs davor bewahren kann, jetzt endgültig die väterliche CD- und Schallplattensammlung in Lego- und Bauklötze-Konstruktionen miteinzubeziehen, können die GenossInnen in südlichen Gefilden ihre lieben Kleinen ganzjährig auf den säuberlich mit Kunstrasen ausgekleideten Spielplatz geleiten und sich dortselbst eine heiße Schokolade mit Süßkram schmecken lassen. Hmmm! Denkste! Bei sanften 18 in der zweiten Dezemberhälfte kann es diesen bemitleidenswerten Leidensgenossen geschehen, dass sie am geschlossenen Tor zum größten Park der Stadt von einem lieblos mit OpenOffice Writer auf Valencianisch geschriebenen Schild rüde abgewiesen werden, auf dem steht: Park geschlossen wegen meterologischen Alarms.
Ja nun. Was bleibt einem da? Müssen sie halt ins Möbelhaus oder an den Strand, die pares valencians...
Dieser lieblosen Stadtverwaltung empfehle ich mal einen Kuraufenthalt an der Nordsee. Egal zu welcher Jahreszeit. 

Man beachte den grauen Himmel und die sturmgebeugten Bäume.


Park und Straßen stehen verlassen - eigentlich nur Park.

Gschichten ausm Möbelhaus

Eltern kennt das: es sind (Weihnachts-) Ferien oder es ist Wochenende, Kita und Kindi haben geschlossen, und pünktlich schlägt das Wetter um. Kein Spielplatz, kein Wildpark, kein Stadtbummel möglich, und selbst das Babycafé hat am Wochenende geschlossen. Doch zumindest für verregnete Sams- und Ferientage hat sich in unserer kleinen Familie  eine Alternative etabliert: das Möbelhaus. Damit meine ich nicht Ikea, wo man samstags der realistischen Gefahr ausgesetzt ist, zerquetscht zu werden. Ein Möbelhaus traditioneller Art dagegen hat für Familien mit kleinen Kindern große Vorteile: es ist weitläufig und bietet viel Platz zum Rennen/Krabbeln; überall ist Teppichboden verlegt; für die überwachenden (und übernächtigten) Erziehungsbeauftragten gibt es reichlich bequeme Sitzmöglichkeiten (Stressless!); in der Küchen- und der Deko-Abteilung finden sich zudem lustige und nutzlose Gegenstände, die man stundenlang betrachten kann.

Vor allem aber hat seit Ikeas Erfolg mit Hot Dog, Kötbullar & Co. nahezu jedes Möbelhaus auch ein Restaurant, in dem paniertes Schnitzel, Linsen und Spätzle oder Maultaschen mit Kartoffelsalat serviert werden. Schon bei den Pionieren ist die Taktik ziemlich durchschaubar, sind doch das Hot Dog für einen Euro oder der für Inhaber der Family Card kostenlose Kaffee eigentlich kein rationaler Grund für eine Fahrt in die Peripherie. Das Möbelhaus unseres Vertrauens aber hat diese Strategie noch übertroffen: an "Stammkunden" werden alle paar Monate Gutscheine für Snacks oder kleine Gerichte verschickt: im Sommer ein kleines gemischtes Eis, im Herbst ein Paar Weißwürste und ein Glas Bier, im Winter Kaffee und Kuchen... Nicht wenige Kunden sind so blöd, sich davon verleiten zu lassen, am Samstag einen Ausflug ins Möbelhaus zu machen. Nicht wenige davon befinden sich jenseits der Pensionsgrenze. Bei ihnen habe ich allerdings meist den Eindruck, dass sie tatsächlich nur kommen, um auf dem kostenlos zu parken, das Gutschein-Essen missmutig in sich hineinzumampfen ohne mit dem Ehepartner ein Wort zu wechseln und dabei böse die Familien zu beäugen, die es wagen, ihre Kinder ohne Leine durch die Tischreihen rennen zu lassen.
Noch blöder wird man nur angeguckt, wenn man nicht das Gutschein-Essen vor sich auf dem Tisch stehen hat: Es fühlt sich ein bisschen so an, wie das Eintreten in einen Saloon im Wilden Westen oder in eine Bar im spanischen Inland. 
Ich könnte jetzt behaupten, wir hätten uns weder für die Käse-Wurst-Platte und ein Glas Rotwein, noch  für deren Kostenlosigkeit interessiert. Diese mediterran wirken wollende Pseudo-Delikatesse, 5 Käse- und 6 Salamistückchen, dazu ein Plastikbecher Wein... Die traurige Wahrheit ist aber, wir hatten den Gutschein vor lauter Windeln, Wechselkleidern, Wasserflaschen, Spielsachen, Buggy und Kinderwagen zu Hause vergessen. Und das, wo wir diesen bedeutsamen Ausflug schon Tage vorher geplant, den Ablauf des Wochenendes darauf abgestimmt und uns einen Vorwand dafür ausgedacht hatten (Rührschüssel!), warum wir denn überhaupt wieder mal den Weg zum Möbelhaus hätten nehmen sollen - abgesehen vom Gutschein-Essen! Aber kaum hatten wir die Bundesstraße erreicht, fiel uns ein: der Gutschein hängt noch an der heimischen Pinnwand.
Nun ja. Bei Schnitzel mit Pommes Frittes für 5,90 Euro kann man den vergessenen Gutschein auch schon mal verschmerzen. Aber die Rentnergangs haben uns mit einer sozialwissenschaftlich interessanten Mischung aus Schadenfreude und Neid hinterhergesehen. Eines steht aber fest: selbst ohne Gutschein und trotz des Erwerbs eines neuen Küchenutensils (Kitchen Craft?!) ist der Besuch eines Möbelhauses günstiger als der eines Indoor-Spielplatzes. 

Dienstag, 21. November 2017

Fachbücher und Küchenkram

Tübingen - Universitätsstadt. Die Universitätsbuchhandlung: seit 1596 Osiander, der Platzhirsch. Das zentrale Geschäft, die Hauptniederlassung, befand sich seit Jahren in der Wilhelmstraße, auf der sich zahlreiche Fakultäten und Seminare aneinanderreihen: von der juristischen Fakultät bis zum Seminar für Sinologie und Koreanistik. Überdies befand sich selbiges Hauptgeschäft nur wenige Meter vor der zentralen Bushaltestelle Wilhelmstraße, an der durch den nur in einer Richtung befahrbaren Innenstadt-Ring alle Busse halten müssen.
Die Buchhandlung Osiander kennt eigentlich nur eine Richtung: nach vorn. Seit Jahren expandiert sie im gesamten süd(west)deutschen Raum, übernimmt in diesem Jahr sogar Filialen in Bamberg und Fürth. In Tübingen wurde vor einiger Zeit auch die ehemals eigenständige Buchhandlung Tabula am Holzmarkt übernommen. In unmittelbarer Nähe zum Antiquariat Heckenhauer, in dem Hermann Hesse seine Buchhändler-Lehre absolvierte, zeichnet sich "Osiander Aktuell" seitdem durch ein besonders "niedrigschwelliges", sprich niveauarmes Sortiment aus. Gleiches gilt für die Zweigstelle an der Neckarbrücke, die eine Art zweite Bahnhofsbuchhandlung darstellt ("Osiander City"). Auf der anderen Seite steht die Schließung der Filiale auf der Morgenstelle, die v.a. naturwissenschaftliche Fachliteratur vertrieb, im Jahr 2013.
Nun aber ist das Tübinger Osiander-Netz endgültig umgebaut worden: die bisherige Hauptniederlassung in der Wilhelmstraße wurde geschlossen. Etwa einen Monat zuvor wurde das bisher von einem Eisenwaren-Geschäft genutzte Haus in der Metzgergasse 15 in eine eigene Kinderbuchhandlung umgewandelt. Diese Entfernung der Kinderbücher aus der bereits länger bestehenden "Gemischtwaren"-Osiander-Filiale in der Metzgergasse 25 war gewissermaßen der vorbereitende Schachzug zur Schließung der bisherigen Hauptniederlassung. Die bisher in der Wilhelmstraße angesiedelten Fachbücher (inkl. anspruchsvoller Literatur) wurden dorthin verlagert. Gefeiert wurde zweimal: einmal die Neueröffnung von "Osiander Kids" (!!!), einmal die "Neueröffnung" der Filiale in der Metzgergasse 25 mit einverleibtem Wilhelmstraßen-Sortiment - auch wenn in diesem Fall eigentlich keine Neueröffnung erfolgt ist, höchstens eine Neuöffnung und v.a. eine Schließung. Die wird aber normalerweise nicht gefeiert. Gefeiert wurde aber eifrig: mit einem der entsprechenden Samstagsausgabe des Schwäbischen Tagblatts beigelegten Gutschein, der sich auf alles außer Bücher bezog:

Was mag es in einer Buchhandlung geben, das nicht der Buchpreisbindung unterliegt?


Außerdem gab es ein Sonderangebot zur Umeröffnung, bezeichnenderweise ein als "Kitchen Craft" bezeichnetes Küchenutensil.

Bücher seit 1596 - "Kitchen Craft"

Als Gründe für diese Neuordnung wurden genannt: 1) Der Laden gegenüber der bereits bestehenden Filiale wurde frei. 2) Der Umsatz in der bisherigen Hauptniederlassung ging zurück, angeblich, weil Studierende und sonstige Universitätsangehörige ihre Literatur nicht mehr vor Ort kauften. In der Sonderveröffentlichung der Zeitung wurde eigens darauf verwiesen, dass das Stammhaus seit seiner Gründung schon mehrfach neue Räume bezogen habe. Das klingt schon fast nach schlechtem Gewissen.
Die Verramschung des eigenen Anspruchs war aber auch im bisherigen Stammhaus seit Längerem vorbereitet worden. So wurden die teilweise sorgfältig thematisch gestalteten Schaufenster durch Ramschkästen mit überholten Auflagen von Wörterbüchern und Reiseführern, Malbüchern und billigen Bildbänden zugestellt. Die neue Hauptfiliale bedeutet diesbezüglich einen signifikanten Zuwachs von Ramschkastenmetern.

Ist diese ganze Darstellung nur relevant für die Tübinger Situation? Ich glaube nicht: die veränderte Schwerpunktsetzung ist überall im Buchhandel zu spüren. In anderen Städten war die Entwicklung weg vom (anspruchsvollen) Buch und hin zu Kalendern, Kochbüchern, Topflappen und Spätzleshaker vermutlich sogar noch früher vollzogen worden.
Zusamenfassend lässt sich sagen: wer sich für Fachbücher und anspruchsvolle Literatur interessiert, wird wohl kaum den zwischenzeitlich durch rote Fußspuren auf dem Gehweg markierten Umweg in die Metzgergasse machen, sondern den direkten Weg zu Gastl oder HPWilli finden.
Ich fürchte ja, mit den Buchhandlungen ist es ein bisschen so wie mit den Kirchen: sind sie erst mal aus dem näheren Blickfeld verschwunden, erinnert sich kaum einer noch daran, dass es mal Gründe gab, dort hinein zu gehen.

Samstag, 28. Oktober 2017

Herbst 2017

Seit letzter Woche werden die großen überall in der Stadt verteilten Blumenampeln und Blumenkästen abgehängt. Am Freitag hat mein Großer seinen letzten Tag in der Kita verbracht. Er wird drei Jahre alt und wechselt nun in den Kindergarten. Zwei Jahre hat er in der liebgewonnenen Einrichtung verbracht, die sich am Rand der Altstadt in einem 500 Jahre alten Gebäude befindet. Und übermorgen endet nach achteinhalb Jahren meine Zeit als Mitarbeiter an der Universität. Das Ende des Projektförderungszeitraums ist erreicht. All das stimmt mich wehmütig.
Für meinen Großen beginnt mit dem Kindergarten eine neue Phase seines Lebens, für mich zwei Monate später mit dem Beginn des Referendariats. Im Kindergarten wird er zu den Kleinsten gehören, nachdem er in den letzten Monaten in der Kita zu den Größten gehörte, die mit in den Garten, zum Einkaufen oder zum Schwimmen gehen durften. Ich werde im Referendariat zu den Ältesten gehören, zugleich aber auch, im Verhältnis zu arrivierten Lehrern und Seminarleitern, zu den Kleinsten.
An langen Arbeitstagen war mir oft die liebste Zeit des Tages der Weg zur Kita: der Gang zur Bushaltestelle (ca. 150 m), mal rennend, mal auf den Schultern, meist an der Hand, manchmal die Haltestelle variierend, weil ihm der rote Hamster, der vom Götz-Widmann-Plakat winkt, Angst macht; die Busfahrt, am liebsten vorne rechts sitzend, so dass wir die verschiedenen Baustellen mit ihren Kränen, Baggern und Betonmischern bewundern können, manchmal schwer zu erobern gegen die Senioren, die seltsamerweise auch ganz wild auf diesen Platz sind, trotz eigens für sie reservierter Plätze; der Weg von der Bushaltestelle zur Kita, auf dem man an Schaufenstern, dem Bäcker und öfters auch Tauben vorbeikommt, die verjagt werden müssen, und vor allem an einer Stelle, an der ich vor fast einem Jahr mit dem Kinderwagen bei Glatteis ins Rutschen kam, woran sich mein Sohn verblüffenderweise heute noch erinnert, "Papa, hast du dir hier Aua gemacht?!"; schließlich die Treppe hoch zur Kita, etwa 40-50 Stufen, angeblich Hinderungsgrund für manche Eltern, die nicht wissen, was sie verpassen, und die dafür sorgen, dass die Kinder dieser Einrichtung wesentlich schneller Treppensteigen und zählen lernen dürften als andere; dann die Abschiedszeremonie, Jacke, Mütze und Schal aus, Hausschuhe an, Umarmung und zum Glück meist keine Tränen mehr. Dazu kommen natürlich die kleinen Gespräche mit den anderen Kindern, den Eltern und den Erzieherinnen, und das alles, durch die flexible Arbeitszeitgestaltung meiner bisherigen Stelle, mit Zeit und Ruhe, also den beiden meines Erachtens wichtigsten Punkten für ein friedliches Eltern-Kind-Verhältnis, v.a., weil beides doch oft nicht so zuhanden ist, wie man es gerne hätte. Wie wird es erst sein, wenn ich durch den umbarmherzigen Stundenplan und die noch zu erledigende Anfahrt in ein engeres Zeitkorsett geschnürt sein werde? Klar, nicht jeder Tag beginnt mit der ersten Stunde, aber an denen, die so beginnnen, werde ich meine Kinder wahrscheinlich morgens gar nicht sehen. Vorher steht noch die Eingewöhnung des Kleinen an, der in dieselbe Einrichtung gehen wird. Manches wird ähnlich sein, Vieles anders. Die erste Zeit wird er noch nicht die Treppen laufen wollen, andere Plätze im Bus bevorzugen. Kinder werden für ihn die Großen sein, während sie bisher für uns und unseren Großen die Kleinen waren. Die Erzieherinnen werden dieselben sein und die Eltern auch, teilweise auch sie mit Geschwisterkindern der Spielkameraden unseres Großen. Der Weg wird der gleiche sein, und doch ein anderer. Und ganz bestimmt wird es auch schön werden.
Aber es ist Herbst. Und ich bin ein bisschen wehmütig.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Raser Idylle

Kennt ihr diese Rennradfahrer? Komplett in klatschenge und grellbunte Radlerkleidung gewandet rasen sie auch noch durch die schönste Landschaft tief über den Lenker gebeugt. Ich muss zugeben: ein bisschen verachte ich das, weil gerade das, was ich als das Schöne am Fahrradfahren ansehe, die Landschaft, die kleinen Entdeckungen und Begegnungen und die frische Luft, auf diese Weise nur unzureichend genossen werden kann. Wenn ein solcher Sportradler sich zwischen einem gut asphaltierten Weg, der aber direkt neben der Bundesstraße verläuft, und einem Feldweg abseits davon entscheiden muss, wählt er ersteren.
Andererseits ist das Radfahren vermutlich nur auf diese Weise tatsächlich ein Sport, der das erfüllt, was sich die überwiegende vom Sport erwartet: eine Möglichkeit, fit zu werden, abzunehmen, dynamisch zu wirken. Und ich muss auch zugeben, dass ich mich zumindest nicht ganz von der Freude an der messbaren Geschwindigkeit und zurückgelegten Strecke freisprechen kann - sonst hätte ich wohl keinen Tachometer an meinem bescheidenen Tourenrad.


Vor kurzem habe ich nun zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder eine Fahrradtour gemacht. Da ich nur eine Stunde Zeit für die erdachte Runde durchs Neckartal zwischen Tübingen und Rottenburg hatte, musste ich dieses Mal doch etwas mehr Gas geben.
Wahrscheinlich sind auch die meisten dieser Radrennfahrer gestresste Kleinkind-Väter wie ich, die sich mühsam eine kleine Auszeit vom Feierabend (Duplo-Spielen, Vorlesen, Wäsche aufhängen, Spülmaschine ausräumen, Wickeln...) erkämpft haben und nun versuchen, die ihnen gewährte Freizeit so sinnvoll wie möglich anzuwenden. Bliebe nur noch, die modischen Geschmacksverirrungen zu erklären - aber wer wollte das bei Kleinkind-Eltern ernsthaft versuchen?!!?
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Bei dieser Gelegenheit füge ich auch ein paar Fotos aus meiner bevorzugten Radfahrgegend an, dem Neckartal und dem Ammertal, aus aktiveren Fahrrad- aber prä-Blog-Zeiten.

Tübingen - Unterjesingen, Barbarakirche
Wurmlinger Kapelle

Tübingen - Unterjesingen, Schloss Roseck


Tübingen - Weilheim, Nikomedeskirche

Tübingen - Lustnau

Ammerhof

Wurmlinger Kapelle

Wurmlinger Kapelle

Pfäffingen, Michaelskirche

Oberndorf, St. Ursula