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Samstag, 3. April 2021

Schule einfach öfters mal ausfallen lassen...

Schwäbisches Tagblatt, Stuttgart und Umgebung, 3. April: "Die Familie mit zwei Kindern hat eine Woche Mallorca gebucht. Auf die Frage, ob es ihm Kopfzerbrechen bereite, dass bei einem positiven Testergebnis die Rückkehr nach unmöglich sei, antwortet einer der Söhne im Grundschulalter: 'Das wäre super!  Dann könnten wir noch eine Woche länger bleiben.' Tatsächlich hat die Familie vorgesorgt: Im Falle eines Falles wäre, so versichert sie, ein unfreiwillig um eine Woche verlängerter Urlaub organisatorisch kein Problem. 'Nur mit der Schule müssten wir dann telefonieren.'"
1) Schön, dass die Menschen so entspannt mit der Situation umgehen. Bestimmt sind sie ebenso entspannt, was die Organisation des Fernunterrichts durch Politik, Behörden und Schulen angeht. 
2) Erfreulich, dass das Kind im Grundschulalter seiner eigenen Schulbildung so eine große Bedeutung bemisst und nicht verkrampft. Vermutlich haben die Eltern darauf keinerlei Einfluss genommen. 
3) Hoffentlich gehen die Schulleiter mit diesen erfreulichen Entwicklungen angemessen um und informieren nicht aus übertriebener Wertschätzung des Unterdrückungsinstruments "Schulpflicht" die Polizei.

Samstag, 19. Dezember 2020

Textaufgabe

Bild von holzijue auf pixabay.com

Kleine Aufgabenhilfe für meine geschätzten Mathe - Kolleg*innen: Im Jahr 2020 wurde der gewünschte Pünktlichkeitswert bei den Fernzügen der Deutschen Bahn eingehalten. Folgende Informationen finden sich im Artikel 'Deutsche Bahn ist deutlich pünktlicher als im Vorjahr' auf Spiegel-Online:

Die Deutsche Bahn lässt ihre Kunden auch im Herbst seltener warten als im vergangenen Jahr. Wie im September fuhren im Oktober 78,8 Prozent der Fernzüge pünktlich ein, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Damit stieg der Pünktlichkeitswert bei ICE und Intercitys um 5,8 Prozentpunkte gegenüber Oktober 2019. Wegen der Corona-Pandemie fuhren mit dem Fernverkehr allerdings auch nur halb so viele Menschen wie vor der Krise.

Die Fragen an die Schülerinnnen und Schüler lauten nun:

1. Wenn die Fernzüge der Deutschen Bahn im Jahr 2020 unter Corona-Bedingungen zu 78,8 Prozent pünktlich kamen, wieviele Kunden müssten noch auf die Nutzung der Fernzüge verzichten, damit 

a) ein Pünktlichkeitswert von 90 Prozent,

b) ein Pünktlichkeitswert von 100 Prozent erreicht würde?

2. Wie pünktlich könnten die Fernzüge ankommen, wenn sie keine Fahrgäste transportieren müssten?


Es zählt auch der Lösungsweg. Vorschläge bitte in die Kommentare.